von Stulz-Schriever’sche Stiftung

"Hinfallen. Aufstehen. Weitermachen."

„Hinfallen. Aufstehen. Weitermachen.“ Mit diesen Worten brachte Dr. Tobias Krammerbauer bei der Eröffnung des neuen Mountainbike-Trails und der Bogenschießanlage der von Stulz-Schriever'schen Stiftung auf den Punkt, worum es an diesem Ort wirklich geht.


Am 11. September 2026 hat die Stiftung in Baden-Baden-Lichtental beide Anlagen feierlich eröffnet. Was früher eine verwilderte Brachfläche war, ist nun ein Ort, an dem Kinder und Jugendliche sich bewegen, konzentrieren und ausprobieren können. Drei Reden, von Simon Kamenowski (Kaufmännischer Geschäftsführer), Daniel Gerlich (Pädagogischer Geschäftsführer) und Sozialbürgermeister Dr. Tobias Krammerbauer, beleuchteten das Projekt aus unterschiedlichen Perspektiven.

Vollständig aus Spenden finanziert
Das Projekt wurde zu 100 Prozent aus Spenden und Fördermitteln finanziert. Geschäftsführer Simon Kamenowski nannte diese Zahl in seiner Rede „außergewöhnlich“ und bedankte sich ausdrücklich bei den Förderern.
Den wesentlichen finanziellen Beitrag leisteten die Helga-Schulz-Zöller-Stiftung, die Volksbank-Stiftung, die Sparkassenstiftung und die Scherer-Stiftung. Die Firma Jülg Holzbau und Landschaftsarchitekt Herr Ramthun brachten zusätzlich ihre fachliche Expertise ein. Auch die Stadt Baden-Baden trug dazu bei, indem sie gemeinsam mit der Stiftung die baurechtlichen Fragen klärte, das Lärmschutzgutachten begleitete und die Belange von Naturschutz und Nachbarschaft berücksichtigte.








Getragen von ehrenamtlichem Engagement

Geld allein baut keinen Trail. Das machte Simon Kamenowski in seiner Rede deutlich. Der Bikesport Sasbachwalden e. V. brachte sein Fachwissen ein, plante mit und beriet die Stiftung. In vier Baueinsätzen investierte der Verein über 120 Stunden ehrenamtliche Arbeitszeit. Zusammen mit Mitarbeitenden und jungen Menschen der Stiftung waren rund 20 Personen praktisch an der Umsetzung und am Feinshaping beteiligt.
Die Firma Grün-System-Bau GmbH übernahm die fachliche Ausführung der Landschaftsbauarbeiten. Auch Simon Kamenowski packte nach Feierabend selbst mit Schaufel und Spaten an. Diese Erfahrung habe ihm gezeigt, wie viel Identifikation entsteht, wenn Menschen gemeinsam anpacken: Aus „das ist das Projekt der Stiftung“ wird „das haben wir gemeinsam gemacht“.






Mitgestaltet von Kindern und JUgendlichen


Die Mountainbike-AG und die Bogen-AG der Stiftung waren von Anfang an in die Projektrealisierung eingebunden. Die Kinder und Jugendlichen gestalteten das Gelände und arbeiteten beim wichtigen Feintuning mit. Sie bekamen nicht einfach nur gesagt, was hier entstehen soll. Sie durften aktiv mitwirken und sich einbringen.

Für Dr. Krammerbauer bedeutet Partizipation nicht nur, nach einer Meinung zu fragen, sondern Verantwortung zu übertragen und Gestaltung tatsächlich zu ermöglichen. Genau das ist an diesem Ort passiert.

Ein Raum für Entwicklung und Selbstwirksamkeit

Pädagogisch betrachtet sind der Trail und die Bogenschießanlage mehr als Sportflächen. Daniel Gerlich beschrieb in seiner Rede, wie Mountainbikefahren und Bogenschießen jungen Menschen helfen, ihr eigenes Gleichgewicht zu finden, Situationen einzuschätzen und mit Rückschlägen umzugehen. Wer nach einem misslungenen Versuch sagt „Ich probiere es jetzt noch einmal“, erlebt genau die Selbstwirksamkeit, die die Stiftung ermöglichen will.

Dieser Anspruch reicht laut Gerlich bis in den Kinderschutz hinein: Junge Menschen brauchen verlässliche Beziehungen, versierte Fachkräfte und Räume, in denen sie Fehler machen und daraus lernen dürfen.

Ein Beispiel für gelebte Zusammenarbeit

Dr. Krammerbauer bezeichnete das Projekt als gutes Beispiel für gelebte Zusammenarbeit zum Wohle der betreuten Kinder und Jugendlichen. Viele Menschen und Organisationen haben mit ihren jeweiligen Möglichkeiten dazu beigetragen, dass hier etwas Großes und Nachhaltiges entstehen konnte, das keiner allein hätte schaffen können.

Die von Stulz-Schriever'sche Stiftung dankt allen Beteiligten: der Helga-Schulz-Zöller-Stiftung, der Volksbank-Stiftung, der Sparkassenstiftung, der Scherer-Stiftung, der Firma Jülg Holzbau, Landschaftsarchitekt Herrn Ramthun, dem Bikesport Sasbachwalden e. V., der Firma Grün-System-Bau GmbH, der Stadt Baden-Baden sowie allen Mitarbeitenden und jungen Menschen, die mit angepackt haben.

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